In dem kleinen
Ort Klöch in der Steiermark steht eine riesige
Grillhendlstation. Das Unternehmen wird von Frau Löschenkohl,
der Schwiegertochter des Herrn Löschenkohl geleitet. Ihr Mann,
Paul Löschenkohl ist nur selten im Betrieb. Er war bis vor
kurzem Präsident des SV Klöch bis er aus dem Vorstand geworfen
wurde. Jeden Tag fallen dort viele Hühnerknochen an, die
entsorgt werden müssen. Dazu dient eine Knochenmehlmaschine.
Doch diese kommt mit der Arbeit nicht nach. Als die
Lebensmittelpolizei eine Untersuchung durchführt findet sie
Menschenknochen.
Die Kripo untersucht den Fall, kommt jedoch zu keinem Ergebnis.
Ein paar Wochen später ruft Frau Löschenkohl den Privatdetektiv
Brenner zu Hilfe. Doch als dieser bei dem Betrieb ankommt ist
diese nicht da. Brenner wird vom Herrn Löschenkohl Unterkunft
gegeben. Brenner beobachtet das Cupspiel Klöch gegen Oberwart.
Die Klöcher gewinnen dank der Leistung ihres Torwarts
Milovanovic, ein Jugoslawe, der früher in der höchsten Liga in
seinem Heimatland gespielt hat bis ihm der Stürmer Ortovic den
Kopf zertreten hat. Ortovic spielt jetzt in einem Nachbarort von
Klöch. Milovanovic bedient auch noch die Knochenmehlmaschine.
Um mehr über den Milovanovic und den Ortovic herauszufinden
fährt Brenner bei einer Pensionistenbusfahrt mit, da der
Busfahrer auch der Trainer des SV Klöch ist. Dieser erzählt ihm
während der Fahrt, dass die Freundin des Ortovic, Helene
Jurasic, eine Nutte ist. An diesem Tag verschwindet Milovanovic
spurlos. Am Tag darauf findet der Zeugwart des SV Klöch, den
Kopf des Ortovic in einem Ballsack. Der Rest bleibt verschwunden.
Er geht in ein Bordell. Dort trifft Brenner Palfinger.
Ein Künstler der enge Kontakte zu einem anderen Künstler
pflegt, dem Horvath. Dieser ist verschwunden und wird tot
geglaubt. Seine meisten Werke gehören dem Gummiproduzenten
Marko. Dieser hat während der Kosovokrise mit schussfesten
Reifen ein Vermögen verdient. Doch er ist durch die
Einfuhrsperre auf seiner Ware sitzen geblieben und ist pleite
gegangen. Marko hat sofort nach dem Verschwinden des Horvath
dessen Ausverkauf organisiert. Im Bordell trifft er auch Jacky
Trummer, einen jungen Mann der den ganzen Tag beim Löschenkohl
an der Bar sitzt. Dieser verdient durch Drogenhandel sein Geld.
Am nächsten Tag besucht der Brenner die Schwester der
verschwundenen Löschenkohl. Er findet aber nichts heraus und
fährt weiter zu dem Ausverkauf. Doch auch dort erfährt er
nichts neues, außer dass Marko ein Freund von Horvath gewesen
ist. Am nächsten Tag holt er sich die Adresse der Helene
Jurasic. Diese wohnt in der teuersten Gegend von Wien, auf dem
Roten Berg. Er nimmt die Bahn und fährt nach Wien. Brenner
trifft bei ihr Paul Löschenkohl. Dieser nimmt ihn mit nach
Klöch. Auf der Fahrt erzählt er ihm, dass sein Vater
regelmäßeg zu einer Nutte gefahren ist, zur Helene Jurassic.
Er hat Millionen Schilling bei ihr gelassen. Das seltsame daran
ist das Löschenkohl senior im 2. Weltkrieg seine Männlichkeit
verloren hat. Paul Löschenkohl wollte ihn entmundigen lassen,
doch dann ging Ortovic zur Zeitung und berichtete, dass Paul ihn
erpressen wollte. Darauf hin wurde Paul aus dem Vorstand des SV
Klöch geworfen. Weiters erzählt er Brenner, dass der
Milovanovic der Bruder der Helene ist und er etwas gegen die
Beziehung seiner Schwester hatte, worauf der Ortovic auf seine
Weise antwortete. In dieser Nacht schreckt er aus dem Schlaf. Die
Lustschreie aus dem Nebenzimmer haben ihn aufgeweckt. Er späht
durch ein Loch auf in der Wand hinüber. Dort sieht er den
verschwundenen Künstler Horvath. Dieser hatte sich als Kellnerin
verkleidet und ihn der Grillhändelstation gearbeitet. Am
nächsten Tag beschließt er Marko zur Rede zu stellen. Dieser
lebt auf einen Bauernhof in einem Ort in der Umgebung. Doch Marko
ist nicht zu Hause.
Am Nachmittag trifft er den Horvath normal gekleidet. Dieser
erzählt Brenner, dass ihn Marko dazu überredet hat sich hier zu
verstecken, damit er nicht Konkurs anmelden muss. Der Künstler
erzählt, dass er sich verraten habe, indem er sich Drogen beim
Jacky geholt hat. Der hat ihn an seiner Bestellung erkannt. Jacky
ist sofort zu Marko gegangen und erpresst ihn, alles auffliegen
zu lassen. Marko ist sofort zu Horvath gegangen und hat ihm
gedroht, dass er sage wem die Knochen gehören, wenn
er nicht vorsichtig sei. Dann, so erzählt Horvath, ist der alte
Löschenkohl eingeschritten und hat den Streit beendet. Seit dem
hat niemand mehr den Marko gesehen. Brenner will sofort mit Jacky
reden, doch er kann ihn nirgends finden. Am Abend fährt er
wieder nach Wien zur Helene Jurasic. Dort trifft er auch den
Milovanovic. Gemeinsam erzählen ihm die Geschwister, dass sie
wissen, dass die Knochen einem Söldneranwerber gehören, der in
der Station Löschenkohl nach Leuten gesucht hat und dass der
alte Löschenkohl ihn umgebracht hat. Sie erzählen, wie der alte
Löschenkohl der Helene das Geld einfach zugesteckt hat, wie sie
dann ihren Freund Ortovic zum Löschenkohl geschickt hat um
Schweigegeld für die Sachen mit Helene. Doch der Milovanovic hat
beim Löschenkohl angerufen und gesagt, dass er Schweigegeld für
den Baumann will.
Daraufhin ist der Kopf des Ortovic im Ballsack aufgetaucht.
Brenner fährt sofort zurück zur Grillhendlstation. Dort findet
er im Kühlraum die Leichen Ortovic, Baumann, Marko und
Löschenkohl. Löschenkohl senior überrascht Brenner im
Kühlraum. Er attackiert ihn mit einer Fleischerhacke. Brenner
kann ausweichen, verliert aber seinen kleinen Finger der linken
Hand. Dann tritt der Paul Löschenkohl ein und die beiden
überwältigen den Mörder. Doch anstatt sich einen Krankenwagen
zu rufen bestellt er sich den Wagen zum Haus des Marko. Dort
treten sie die Tür ein und finden dahinter den halbverhungerten
Jacky Trummer.
Dann fällt Brenner durch den Blutverlust am Finger in Unmacht.
Er wacht im Kranken neben Jacky auf. Dieser beginnt sofort eine
Unterhaltung über die Morde. Löschenkohl hat alle vier
gestanden: den Söldneranwerber, den Marko, die Löschenkohl und
den Ortovic.
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